Ein Tag mit...
Stephanie Behrent

Ein Tag mit...

Stephanie Behrent

Was machen die bei OPTANO eigentlich den ganzen Tag? In unserer Reihe „Ein Tag mit…“ begleiten wir OPTANO Mitarbeiter*innen in ihrem Berufsalltag und werfen einen Blick hinter die Kulissen.

Stephanie Behrent

Lead Analytics Software Engineer und Project Manager

Stephanie ist ein Urgestein bei OPTANO und schon seit fast 10 Jahren nicht mehr aus dem Team wegzudenken. Zusätzlich zu ihren fachlichen Kenntnissen und ihrer guten Laune hat sie OPTANO auf eine ganz besondere Weise unveränderlich geprägt: Sie war es, die unser aller Liebling Bob mit ins Büro gebracht und vor allem auch dagelassen hat. Und so kamen wir Dank Stephanie an unser kuscheligstes Teammitglied.


Nach ihrer vor kurzem beendeten Elternzeit ist Stephanie in ein Projektteam eingestiegen und wir freuen uns sehr, sie heute einmal bei einem Tag begleiten zu dürfen.

7:15 Uhr

Die Ruhe vor dem Sturm:
Als Erste im Büro

Zu früher Stunde bin ich meist die Erste im Büro und genieße die Stille im Technologiepark, bevor sich nach und nach die Büroräume füllen. Deshalb kann ich auch ganz in Ruhe einen Kaffee und ein Wasser holen und die Vorbereitungen für meinen Bürotag treffen.

8:30 Uhr

Start in den Tag:
Daily mit dem Projektteam

Das Daily mit dem Projektteam ist fester Bestandteil meines täglichen Arbeitstags. Hier wird im kleinen Projektteam besprochen, welche Aufgaben bereits bearbeitet wurden, welche als nächstes anstehen und ob es zu Problemen kam. Auch Neuigkeiten vom Projektleiter oder besondere Vorkommnisse werden in dieser Runde thematisiert. Es dauert nur 15 Minuten, hilft mir aber ungemein, den Tag und das Projekt zu strukturieren und den Fokus zu behalten.

8:45 Uhr

Die eigentliche Arbeit:
Entwickeln, Umsetzen, Prüfen

Als Entwicklerin sind meine Aufgaben im Team vielfältig. Zum einen gehört natürlich die Umsetzung von User Stories für das Projekt dazu. Das können Datenmodelle , Algorithmen oder Validierungen sein – da ist von allem was dabei. Außerdem gehört auch der wichtige Bereich des Testens dazu. Es müssen Tests geschrieben und überprüft werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Abnahme von Lösungen, die ein Kollege oder eine Kollegin umgesetzt hat. So wird sichergestellt, dass nichts übersehen wird – denn vier Augen sehen immer mehr als zwei.

12:45 Uhr

Walking Wednesday:
Eine Runde um den Block

Jeden Mittwoch nutzen wir in kleinerer oder auch mal größerer Runde die Gelegenheit, nach dem Mittagessen zu einem Spaziergang aufzubrechen. Frische Luft, Bewegung und eine gute Unterhaltung machen den Kopf frei und geben Kraft für den Rest des Arbeitstags und der Woche. Ich liebe diese kurzen Ausbrüche aus dem Büroalltag. So habe ich die Gelegenheit, auch mal wieder mit ein paar Kollegen zu schnacken, mit denen ich im Büroalltag nicht so häufig Kontakt habe.

13:30 Uhr

Entwickler-Kaizen:
Erfahrung austauschen und Wissen teilen

Das Entwickler-Kaizen findet einmal im Monat statt und gibt allen Entwickler*innen die Möglichkeit, sich über Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Bereich Entwicklung auszutauschen. Im Grunde gibt es für die Themen keine Regeln, außer dass es mit Entwicklung zu tun haben muss und für mehrere Personen relevant ist. Wobei das Thema auch aus einer Projektarbeit entstanden sein darf, es muss allerdings auch außerhalb dieses Projekts Relevanz haben. Durch den Austausch mit anderen Entwickler*innen können bei schwierigen Aufgaben Ideen entwickelt werden. Natürlich werden auch finale Umsetzungen und besonders elegante Lösungswege vorgestellt. So können alle Entwickler*innen von den Arbeiten und Erfahrungen der anderen Projektteams profitieren. Gerade nach der Elternzeit war es für mich total spannend, wieder ins Kaizen einzusteigen und zu erfahren, was sich während meiner Abwesenheit getan hat.

15:00 Uhr

Es ist fertig:
Zeit für ein Release

Ein Release ist für Entwickler*innen immer ein ganz besonderes Event, das viel Konzentration und Aufmerksamkeit erfordert. Über BuildPipelines in Teamcity wird die neuste Version der Software gebaut, also Client, AppServer, Optimierung und das Skript für das Datenbankupdate. Dann muss es dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, damit es ausgerollt werden kann. Bei manchen Kunden haben wir aber auch einen automatisierten Ablauf eingerichtet, der das komplette Ausrollen übernimmt. Das hängt ganz davon ab, was der Kunde sich wünscht und seine Infrastruktur und Rechteverwaltung hergeben. Dann folgt noch ein letzter Smoketest, ob auch wirklich alles so funktioniert, wie es soll. Damit ist eine neue Version veröffentlicht. Wenn das nicht ein Grund zu feiern ist! Deshalb wird bei jedem Release zur Feier des Tages „getrötet“ – die Release-Tröte ist ein Klassiker bei uns und wurde zu Homeoffice-Zeiten sogar durch einen eigenen Teams-Kanal ersetzt. Das Tröten für das Release ist ein gutes Ende für den Arbeitstag und jetzt geht’s in den Feierabend.

Fazit:

Mein Arbeitstag ist genau die richtige Mischung aus festen Strukturen und abwechslungsreichen Aufgaben. Es wird nie langweilig und durch den Austausch mit anderen lerne ich immer wieder etwas Neues dazu. Das großartige an Projektarbeit ist, dass ich weiß, dass wir genau die Bedürfnisse des Kunden erfüllen und die Ergebnisse meiner Arbeit tatsächlich genutzt werden.

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