Disruption in Production Planning

Störungen beherrschen in der Produktionsplanung

Hochkomplexe Geschäftsabläufe wie Produktionsplanung und Supply Chain Management sind immer anfällig für Störungen. Wie tiefgehend deren Auswirkungen sind, hängt nicht nur von der Intensität der Störung selbst ab, sondern auch davon, wie gut Unternehmen gerüstet sind, um schnell und flexibel auf die Situation zu reagieren. In diesem Artikel untersuchen wir, inwieweit sich verschiedene Störungen auf die Produktion und die Lieferketten auswirken können und erklären, wie sich Unternehmen präventiv auf Worst-Case-Szenarien vorbereiten können.

Disruption in Production Planning

Störungen gibt es in allen Formen und Größen

Wie das Sprichwort schon sagt: „Wenn es mal schief läuft, dann richtig“. Störungen, egal wie kritisch sie sind, sind in allen Lebensbereichen unvermeidlich. In der Produktionsplanung und entlang der Lieferketten können sie zu Unterbrechungen in den Abläufen von Produktionsprozessen führen. Als Ergebnis wird die Rentabilität eines Unternehmens negativ beeinflusst und seine Marktposition geschwächt. Klassische Störungen können folgende sein:

  • intern: Maschinenausfälle, Ausfall von Mitarbeitern, Produktrückrufe
  • extern und von Menschen verursacht:  Probleme beim Zulieferer (Lieferverzögerungen), Gefahren wie Brände, Explosionen, Ausfall der öffentlichen Versorgung (z. B. Wasser, Kommunikation, Strom etc.) und der Infrastruktur
  • Naturkatastrophen: Überschwemmungen, Erdbeben, Waldbrände
  • sozio-geopolitisch: Handelskonflikte, Arbeitsstreiks, Grenzschließungen, regionale Unruhen

Viele der oben genannten Ereignisse werden als vorübergehende Störungen betrachtet, können aber dennoch einen erheblichen langfristigen Einfluss auf die Produktion haben. Im letzten Jahrzent hat die Wirtschaft jedoch auch „Schocks“ erlebt – (z. T. unvorhergesehene) Ereignisse mit Welleneffekt und langfristigen Folgen. Hier einige namhafte Beispiele:

  • das Erdbeben und der anschließende Tsunami, der zum Atomunfall in Fukushima führte
  • der Brexit
  •  und  –recht aktuell – die Blockade einer der verkehrsreichsten Handelsrouten der Welt, des Suezkanals, durch ein Containerschiff
Interessiert an unserem Factsheet: „Was bringt mathematische Optimierung“?

Aber natürlich war es der Ausbruch der COVID-19-Pandemie, der die gesamte Weltwirtschaft erschütterte und dessen Auswirkungen noch lange zu spüren sein werden. Aufgrund von Panikkäufen und Hortungen konnten Bereiche wie Gesundheits -, Hygiene- und Lebensmittelindustrien mit der plötzlich stark angestiegene Nachfrage ihrer Produkte nicht Schritt halten. Dies führte zu erheblichen Störungen in der Produktionsplanung und hatte somit zusätzlich starke Auswirkungen auf die Lieferketten.

Auf der anderen Seite erlebten einige Branchen ganz andere Störungen – wie einen Einbruch der Nachfrage nach ihren Produkten aufgrund von Einschränkungen und Lockdowns. Manche Branchen, wie die Reise- und Tourismusindustrie, kamen sogar vorübergehend zum Stillstand. Das alles sind Auswirkungen, die noch lange tief nachwirken werden. Selbst Unternehmen, die im Vorfeld über ein solides Disruption Management verfügten, werden nicht gänzlich ungeschoren davonkommen. Und Unternehmen, die noch nicht damit begonnen hatten, sich verstärkt mit Resilienz und Risikoplanung zu beschäftigen, werden dies jetzt mit Sicherheit in Angriff nehmen.

Störungen als Chance sehen

Unterbrechungen mögen anfangs Chaos verursachen, aber auf lange Sicht können sie auch eine Chance bedeuten. Wie der CEO von CISCO, John T. Chambers, einmal sagte:

Als großes Unternehmen mit einem bedeutenden Marktanteil ist es verlockend, Marktstörungen als Bedrohung zu sehen, aber wir sehen sie als Chance.“

Das muss nicht nur für große Unternehmen gelten. Jedes Unternehmen, das bereit ist, eine Störung auch zu seinem Vorteil zu nutzen und Wege zu finden, Produktionsplanung und Lieferketten resilienter zu machen, kann nur profitieren.

Störungen wird es immer in irgendeiner Form geben. Aber wenn man vorausschauend plant, die Risiken frühzeitig erkennt und sie so rechtzeitig abmildert, kann dies auch zur Stärkung der Marktposition eines Unternehmens beitragen.

Disruption in Production Planning

Die Pandemie hat viele Unternehmen dazu veranlasst, ihre Produktions- und Lieferkettenstrategien neu zu bewerten und zu verändern. Eine Folge ist der Wechsel vieler Unternehmen vom Single Sourcing zum Multiple-Sourcing. Auf diese Weise sind sie weniger abhängig von einem Lieferanten und können besser auf Veränderungen oder Störungen reagieren, die die Kapazitäten gefährden könnten. Lokale Fertigung wird in Betracht gezogen, anstatt sich auf Produktionsstätten am anderen Ende der Welt zu verlassen. So können u.a. Verzögerungen beim Zoll und bei der Überseeverschiffung vermieden werden. Produktionsprozesse müssen zudem flexibler und agiler werden, um auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können.

Schließlich, und wahrscheinlich am wichtigsten, sind Investitionen in neue Technologien, um Unternehmen zu befähigen, effizienter vorauszuplanen, Risiken frühzeitig zu erkennen und präventive Entscheidungen zu treffen. Die Optionen hierzu sind vielfältig und Unternehmen müssen die Anwendung finden, die am besten passt. Für komplexe Prozesse wie  in der Produktionsplanung ist die mathematische Optimierungstechnologie eine kluge Wahl.

Disruption in Production Planning

Bessere Entscheidungen durch mehr Szenarien

Mit OPTANO können Produktionsplaner ganz einfach Was-wäre-wenn-Analysen (Szenarien) erstellen, die sich hervorragend für die Planung und Weiterentwicklung der oben-genannten Strategien eignen. Szenarien enthalten alle für die Analyse und Optimierung relevanten Daten. Wie in einem Sandkasten können Daten verändert und Möglichkeiten getestet werden, ohne die wertvollen Produktivdaten zu beeinflussen. Im Szenarienvergleich werden die Auswirkungen der Änderungen sofort deutlich. Dies ermöglicht die Analyse unzähliger Möglichkeiten und gibt dem Planer eine bessere Entscheidungsgrundlage für seine Planungsherausforderungen. So bekommt er die besten Ergebnisse für jedes strategische  oder operative Planungsproblem.

Mathematische Optimierung – ein mächtiges Optimierungswerkzeug

Die mathematische Optimierung ist eine KI-Technologie, mit der optimale Lösungen für eine Vielzahl sehr komplexer Geschäftsprobleme gefunden werden können. Sie hilft Unternehmen, das Beste aus ihren verfügbaren Ressourcen und Daten herauszuholen.

Mit Prescriptive Analytics erfassen mathematische Optimierungsanwendungen Ihr reales Geschäftsproblem in einem mathematischen Modell. Dies berücksichtigt Ziele, Variablen und Restriktionen  Ihres Unternehmens. Mit Hilfe spezieller Solver kann es dann optimale Lösungen für Ihre Geschäftsprobleme erzeugen. Mehr über die Funktionsweise der mathematischen Optimierung können Sie in unserem Factsheet nachlesen.

Eine Optimierungsanwendung wie OPTANO – jetzt auch mit einem Predictive Blueprint – ist ein mächtiges mathematisches Optimierungswerkzeug, das Lösungen für Ihre komplexesten Probleme finden und Sie bei Ihren Entscheidungsprozessen unterstützen kann. Es lässt sich in hohem Maße an Ihre genauen Anforderungen anpassen, und hilft Ihnen bei der Optimierung von Lieferketten und  Ihrer Produktions- und Netzwerkplanung. OPTANO macht alle Ihre Planungsprozesse effizient, schnell und flexibel, damit Sie Störungen in der Zukunft nicht mehr unvorbereitet treffen und so beherrschbar werden.

Lohnt sich der Einsatz Mathematischer Optimierung auch für Sie und Ihr Unternehmen? Finden Sie Antworten in unserem Factsheet.

In unserem Factsheet Was bringt mathematische Optimierung? stellen wir 5 Fragen, die Ihnen helfen sollen zu beurteilen, ob mathematische Optimierung in Ihrem Unternehmen Vorteile bringt.

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