„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.“ (Georg Christoph Lichtenberg)

Wir wollten unseren Umzug nicht nur zur Vergrößerung unserer Räumlichkeiten, sondern auch zur Verbesserung nutzen! Aber was ist eigentlich besser? Was brauchen wir eigentlich? Welches Konzept passt zu uns? Welche Bedürfnisse sind bisher offen geblieben?

Wir haben uns sehr viele Fragen gestellt und hoffentlich die richtigen Antworten gefunden. Für alle, die noch nicht die Gelegenheit hatten, uns in unseren neuen Räumlichkeiten zu besuchen, gibt es an dieser Stelle einen exklusiven Einblick.

Fester Arbeitsplatz vs. freie Platzwahl

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die meisten von uns sind froh, wenn sie jeden Morgen ihren eigenen Arbeitsplatz so vorfinden, wie sie ihn am Nachmittag zuvor verlassen haben. Bilder von Familie neben dem Bildschirm, Lieblingskekse in der Schublade, Bildschirm und Schreibtischstuhl sind perfekt eingestellt und die Maus liegt auch da, wo sie hingehört. Jeder hat seinen eigenen Bereich, der auch in geteilten Büros Individualität zulässt. Es ist ein bisschen wie das eigene Zuhause im Büro.

Allerdings arbeiten wir sehr flexibel – an unterschiedlichen Themen und in wechselnden Teams zusammen und manchmal braucht man auch einfach Ruhe zum Denken und jedes ein- oder ausgehende Telefonat stört.

Deshalb haben wir zusätzlich zu den festen Büroplätzen voll eingerichtete Arbeitsplätze, die den Mitarbeitern frei zur Verfügung stehen. Hierhin kann man sich zurückziehen und in Ruhe nachdenken. Auch wenn man weiß, dass ein Tag voller Telefonate ansteht, kann man sich einen Arbeitsplatz aussuchen, bei dem andere nicht so viel gestört werden.

Wir versuchen, das Beste aus beiden Welten zu bekommen. Wir sind gespannt, wie es funktioniert!

Die perfekte Büroausstattung

Schreibtisch, Stuhl, Bildschirm, Laptop, Telefon – fertig. Es weiß doch jeder, was man in einem Büro braucht. Allerdings ist die Auswahl an Büromöbeln riesig und es gibt dabei  einige Funktionen, bei denen wir uns schon gefragt haben, ob wir das wirklich brauchen… Wir haben uns schließlich bei allen Möbeln für schlichte und funktionale Designs entschieden, die aber auch technisch auf dem neuesten Stand sind. Höhenverstellbare Schreibtische ermöglichen die optimale Position für Arbeiten im Sitzen oder Stehen und die Memoryfunktion sorgt dafür, dass auch blitzschnell gewechselt werden kann – ohne lästiges Rumprobieren. Auch der am Schwenkarm montierte Bildschirm lässt sich auf jeden Bedarf einstellen. Eine Akustikwand zwischen den Schreibtischen schafft eine minimale Geräuschkulisse und ermöglicht auch in Vierer-Büros ungestörtes Arbeiten.

Ruhezonen

Nach dem Mittagessen ein kurzes Ruhepäuschen machen? Für den Nachmittagskaffee zurückziehen und etwas entspannen? Immer wieder sprechen wir darüber – am Ende geht aber doch jeder wieder zurück an seinen Schreibtisch und nimmt sich den Kaffee einfach mit.

Pausen sind für unseren Körper aber unheimlich wichtig. Wer im wahrsten Sinne des Wortes pausenlos arbeitet, riskiert seine körperliche und geistige Gesundheit [1]. Aber für viele ist die Pause am eigenen Arbeitsplatz schwer durchzuhalten – das Telefon klingelt, ein Kollege kommt vorbei und der Bildschirm weckt auch das Bedürfnis, schnell die E-Mails zu checken oder doch früher weiterzuarbeiten, als eigentlich geplant.

Damit Pausen auch wirklich Pausen sind, haben wir dafür eigene Räume eingerichtet – hier ist arbeiten untersagt. Einfach mal für ein paar Minuten aussteigen, die Füße hochlegen und den Kopf frei kriegen.

Offene Treffpunkte

Nicht jede Besprechung ist gleich und deshalb sollte auch nicht jede Art von Besprechung in derselben Umgebung stattfinden. Manche Gespräche sind viel ergiebiger, wenn man entspannt bei einem Kaffee auf dem Sofa sitzt. Manchmal benötigt man das offizelle Ambiente eines „richtigen“ Konferenzraums. Unterschiedliche Umgebungen können neue Anreize bieten und so kreatives Denken fördern. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, verschiedene freie Flächen für Meetings und Besprechungen anzubieten und hoffen, dass für jeden Mitarbeiter und jede Gelegenheit das Richtige dabei ist.

Gemeinsamkeit

Auch wenn wir natürlich alle in unterschiedlichen Bereichen und Projekten arbeiten ist uns ein Aspekt immer besonders wichtig: ein Team zu sein. Und auch wenn wir stetig wachsen war es uns allen ein wichtiges Anliegen, dass in den neuen Räumlichkeiten ein bisheriges Ritual nicht auf der Strecke bleibt – das gemeinsame Mittagessen. Auch wenn es immer schwieriger wird, alle unter einen Hut bzw. an einen Tisch zu bekommen, wird es auch weiterhin einen Raum geben, in dem alle gleichzeitig essen können. Es wird vielleicht manchmal etwas kuschelig, aber das hat uns ja bisher auch nicht gestört.

Natürlich ist noch nicht alles perfekt. Wie nach den meisten Umzügen gibt es noch den ein oder anderen unausgepackten Karton. Und auch ein paar Bilder an den Wänden und andere Accessoires fehlen noch. Beispielsweise hat das Spielzeug für Kinderbesuche noch keinen finalen Platz gefunden. Aber insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unseren neuen Räumlichkeiten. Wir sind gespannt, ob praktisch auch alles so funktioniert, wie es theoretisch gedacht ist. Die Zeit wird es zeigen.

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