Unsere Mitarbeitervorstellung geht in die 2. Runde!

Nachdem wir schon einige der neuen Mitarbeiter über die #TetrisChallenge in unserem Blog vorgestellt haben, freuen wir uns, nun auch den restlichen Zuwachs unseres OPTANO Teams bekannt machen zu dürfen.

Unter dem Motto Momentaufnahme haben wir jeden gebeten, eine ganz persönliche Geschichte von sich zu erzählen. Dies beruht auf einer alten Tradition in unserem Unternehmen: Bisher war es bei uns Brauch, dass jeder neue Mitarbeiter ein „peinliches Ereignis“ von sich offenbaren musste. Da in diesem Fall aber nur die neuen Kollegen gefragt sind, haben wir peinlich zu persönlich abgeschwächt.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Kennenlernen!

Robin Kemminer

„Es läuft die 90. Minute eines mittelklassigen Jugendfußballspiels in der Kreisliga. Mein Team liegt knapp mit 2:1 in Führung, musste aber gerade den ärgerlichen Anschlusstreffer hinnehmen. Nun stellt sich der junge Robin die Frage: Wie verhindert man einen möglichen Ausgleich? Seine simple, wie auch effektive Antwort: Ohne Ball kann der Gegner kein Tor schießen. Folgerichtig werfe ich mich kurzerhand auf den noch im Tor liegenden Ball und verhindere so den zeitnahen Anstoß des Gegners. Leider hat sowohl das gegnerische Team als auch der Schiedsrichter kein Verständnis für meinen brillanten Schachzug, sodass ich ihm keine andere Möglichkeit lasse, als mich erneut zu verwarnen und mit Gelb-Rot vom Platz zu schicken. Durchaus vermeidbar! Glücklicherweise kann mein Team die Führung auch in Unterzahl verteidigen, sodass zumindest kein weiterer Schaden durch meine Aktion entsteht. Das Unangenehmste an dieser Anekdote ist für mich aber nicht die Tatsache, meinen ersten (und bis dato auch letzten) Platzverweis auf diese Weise erhalten zu haben, sondern der Dialog, der anschließend folgt. Mein Trainer, der die Situation nur aus einigen Metern Entfernung beobachten konnte, fragt mich nach dem Grund meines Platzverweises. Geknickt antworte ich mit den Worten: ‚Ich hab mich auf den Ball geschmissen!‘, die bis heute noch oft in unserem Vereinsheim zitiert werden“

Fabien Göhl

„Vor ungefähr einem Jahr hatte ich eine Nahtoderfahrung, als ich in Ohnmacht gefallen bin. Das klingt jetzt erstmal harmloser als es ist. Kurze Erklärung des Geschehens: Ich musste in die Schule und hatte etwas verschlafen. Dementsprechend bin ich so schnell aus dem Bett aufgestanden, dass das Blut, welches vorher in meinem Kopf war, so schnell in meine Beine geschossen ist, dass sich mein Kreislauf gedacht hat: Zwangshinlegen. Das einzige Problem war, dass ich mich in der Zeit schon Richtung Spüle begeben hatte, um etwas zu trinken. Zum Glück hatte ich den Umzugskarton, welcher dort schon mindestens ein Jahr Staub sammelte, noch nicht weggeräumt. Er polsterte meinen Fall und rettete mir das Leben. Ohne ihn wäre ich direkt mit dem Kopf auf die Kante meines Schranks gefallen. Die Moral der Geschichte: Nicht zu schnell aus dem Bett springen, es könnte tödlich sein und bloß die Wohnung nicht aufräumen“

Lea Kleinelümern

„Als ich 2018 auf einem Musik-Festival in der Großstadt Miami war, habe ich direkt zu Beginn des 2. Tages in der großen Menschenmenge vorm Ticketeingang meine Freunde verloren. Nach ca. 20 Minuten Suchen wurde mir bewusst, dass ich sie auf diesem überdimensionalen Gelände mitten in der Stadt nicht wiederfinden werde. Empfang gab es leider auch nicht. Anstatt zurück in unser Apartment zu gehen, hatte ich mich entschieden, einfach alleine weiter zu feiern. So verbrachte ich die nächsten 8 Stunden des Festivals für mich selbst, traf neue Leute aus den verschiedensten Ländern und sah meine Freunde am nächsten Morgen beim Frühstück wieder. Sie fragten mich, wie ich es geschafft hatte den ganzen Tag alleine zu verbringen und ob das nicht total langweilig und beängstigend war. Ganz im Gegenteil: Für mich war es im Endeffekt einer der besten und lustigsten Festivaltage des Wochenendes“

Andreas Flohre

„Meine Frau und ich wollten auf Corsica wandern. Wir hatten uns toll vorbereitet, trainiert, das gesamte Gepäck gewogen, aufgeschrieben, was wir zu Essen brauchen usw. Also hatten wir letztendlich jeder einen dicken Wanderrucksack mit allem, was man zum Leben braucht. Essen, Isomatte, Schlafsack, Kocher, Regenkleidung, Zelt. Als es dann Abend wurde, wollten wir gern noch möglichst weit kommen und sind gelaufen, bis es fast dunkel wurde. Als wir dann das Zelt aufbauen wollten, haben wir festgestellt, dass wir die Heringe Zuhause gelassen hatten und wir daher das Zelt nicht aufbauen konnten. Zu allem Unglück fing es auch noch ein wenig an zu tröpfeln. Also haben wir uns unter einen Baum gesetzt, gewartet bis es aufgehört hat zu regnen und uns dann mit unseren Isomatten direkt auf den Weg gelegt. Dort konnten wir dann den Sternenhimmel betrachten und haben dem Rauschen der Blätter und des Meeres gelauscht. Die Nacht war wunderschön und ist uns bis heute in Erinnerung geblieben – ein Glück, dass wir die Heringe vergessen hatten“