„Langweilig wird es nie“

Ein Interview mit unserem IT-Leiter am Tag des Systemadministrators

Heute ist der “Tag des Systemadministrators”. Ein guter Anlass für ein Interview mit unserem IT-Leiter Dominik Vahle. Er erzählt von seiner Arbeit bei OPTANO und erklärt, warum ihm die Tätigkeiten rund um die IT so viel Spaß macht.

Alisa: Dominik, vielen Dank erstmal, dass du die Zeit gefunden hast, mit mir zu sprechen – und auch Glückwunsch zum „Systemadministrator Tag“. Wie wirst du ihn feiern, wenn überhaupt?

 Dominik: Danke, Alisa! Tja, normalerweise hätte ich Kuchen mit ins Büro gebracht, aber da die meisten von uns momentan im Homeoffice sind, verschiebe ich das wohl auf nächstes Jahr.

Alisa: Als IT-Leiter hast du eine der verantwortungsvollsten Positionen bei OPTANO. Du bist sozusagen unser „Feuerwehrmann“, der immer da ist, wenn es brennt. Und einiges würde zum Stillstand kommen, wenn du nicht da wärst. Was genau gehört zu deinem Aufgabenbereich?

Dominik: Nun, im Grunde bin ich für alle strategischen und operativen IT-Aufgaben zuständig: Unter anderem für die Weiterentwicklung und Pflege der IT-Landschaft. Ich biete technische Unterstützung in verschiedenen Teamprojekten, überwache die IT-Sicherheit – und sorge auch dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen für dieses Thema sensibilisiert sind (schmunzelt). Außerdem gehören zu meinem Aufgabenbereich das Monitoring und – nicht zu vergessen – Troubleshooting…

„Ich helfe meinen Kollegen gern, egal bei welchem Problem“

Alisa: Ach, ja – Troubleshooting. „Frag am besten Dominik!” ist wahrscheinlich einer der häufigsten Sätze bei OPTANO, richtig?

Dominik: (lacht) Wahrscheinlich! Aber das ist schon ok. Es gehört zum Job dazu, Kollegen bei technischen Problemen zu helfen. Wir sind ein kleineres Unternehmen und durch das Troubleshooting komme ich regelmäßig mit allen in Kontakt, und darauf lege ich großen Wert. Ich bin normalerweise zeitnah zur Stelle und versuche pragmatische Lösungen so schnell wie möglich zu finden. Ob es sich um ein Layer 8 Problem oder um etwas Komplexeres handelt – ich helfe jederzeit gern.

Alisa: Ein Layer 8 Problem? Verrätst du uns, was das ist?

Das ist Insider-Jargon und sollte nicht ernst genommen werden. Das OSI-Modell, das zur Beschreibung einer Architektur der Datenkommunikation für vernetzte Computer verwendet wird, hat 7 Schichten (layers), wobei die siebte Schicht die Anwendung selbst ist. Layer 8 ist eine informelle Erweiterung des Modells – hierbei handelt es sich um die Benutzer bzw. User-Ebene. Wenn wir also von einem „Layer 8“-Problem sprechen, dann handelt es sich um einen Fehler, der durch den Benutzer und nicht durch das System verursacht wird. Wie gesagt, ich helfe meinen Kollegen gern, egal bei welchem Problem.

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Alisa: Die große Mehrheit des Teams arbeitet seit Beginn der Pandemie von zu Hause aus. Wurde deine Arbeit dadurch schwieriger?

Dominik: Nein, nicht wirklich. Tatsächlich lief der Übergang vom Büro ins Homeoffice sehr reibungslos. OPTANO hatte längst vor der Pandemie eine sehr fortschrittliche Einstellung zum flexiblen Arbeiten, so waren die Weichen bereits dafür gestellt. Die Probleme, die auftraten, waren externer Art, wie z. B. schlechte WLAN-Verbindungen – also eher ein Problem der Internetanbieter als eins von OPTANO. Ansonsten kann ich sagen, dass die Pandemie auf meine Arbeitsaufgaben keinen Einfluss hat. Meine Arbeitsweise hat sich jedoch verändert.

Alisa: Inwiefern hat sich deine Arbeitsweise geändert?

Dominik: Wie du schon erwähntest, arbeitet ein Großteil unseres Teams seit April 2020 im Homeoffice. Als IT-Leiter muss ich zwangsläufig regelmäßig im Unternehmen arbeiten, da es einige Aufgaben gibt, die nur vor Ort durchgeführt werden können. Die technische Ausstattung und Unterweisung neuer Mitarbeiter muss ebenfalls im Büro erfolgen. Außerdem machen Wartungsarbeiten Besuche im Rechenzentrum notwendig.

Am Anfang war es seltsam, allein in den Büroräumen zu sein. Dies und einige Änderungen in der Struktur meiner Arbeitsweise haben meinen Arbeitsalltag am meisten beeinflusst. Meetings, die früher regelmäßig stattfanden, werden jetzt nur noch bei Bedarf digital abgehalten, Mittagspausen mit Kollegen erfolgen via Teams, Probleme löse ich aus der Ferne, wo ich vorher auch gerne mal direkt ins Büro von Kollegen gegangen bin.

“ Die Arbeit in einem modernen IT-Unternehmen wie OPTANO bedeutet, dass ich von fast überall aus arbeiten kann.“

Im Allgemeinen arbeite ich flexibler als früher und das gefällt mir inzwischen, auch wenn ich ein Fan einer fokussierten Arbeitsweise bin. OPTANO lag schon vor COVID-19 immer viel Wert auf eigenständiges Arbeiten – jetzt sind wir noch eigenständiger als zuvor, und das finde ich gut. Wenn wir alle wieder regelmäßig im Büro sind, werde ich mich vermutlich für eine hybride Arbeitsweise entscheiden. Das ist der Vorteil, in einem modernen IT-Unternehmen wie OPTANO zu arbeiten: Ich kann meine Arbeit praktisch von überall ausführen.

Alisa: Was gefällt dir noch an deine Arbeit bei OPTANO?

Dominik: Wie schon erwähnt, genieße ich es, selbstständig arbeiten zu können. Ich habe viel Freiraum für eigene Entscheidungen, die vom Team und Management angenommen werden – ein Zeichen großen Vertrauens in meine Arbeit. Ich habe so viele unterschiedliche Aufgaben, langweilig wird es mir nie.

„Ich habe viel Freiraum für eigene Entscheidungen.“

Und natürlich ist die Stimmung im OPTANO Team super. Es ist ein kleines Unternehmen, das zwar stetig wächst, aber nicht zu rapide. Gerade jetzt, wo wir alle im Homeoffice arbeiten, funktioniert das Networking richtig gut. Klar vermisse ich die gemeinsamen Mittagspausen, aber die virtuellen Mittagstische bieten auf jeden Fall einen guten Ersatz. Virtuelle Kaffeepausen und verschiedenen Events wie Spieleabende bieten außerdem Möglichkeiten für digitale Zusammenkünfte mit Kollegen.

Alisa: Du hast viele unterschiedliche Aufgaben, aber gibt es langfristigere Projekte an denen du zur Zeit arbeitest?

Dominik: Im Moment arbeite ich an der Modernisierung unseres Projektmanagementsystems. Wir sind zwar erst in der Definitionsphase, aber das wird auf jeden Fall ein größeres Projekt werden. Ein weiteres langfristiges, strategisches Projekt ist der Ausbau unseres Cloudsektors. Zwar laufen bereits einige unserer Systeme in der Cloud, aber wir planen die Anwendung von Cloudtechnologien in zukünftigen Projekten und Systemen zu intensivieren.

Und wo wir beim Thema sind… dies ist auch ein Grund, warum wir dringend einen IT-Manager*in/Cloud-Administrator*in suchen, die/der uns bei der Implementierung unserer Dienste und Produkte in der Cloud unterstützt. Auch wenn Sie wenig bis keine Cloud-Erfahrung haben, spielt das keine Rolle. Wir unterstützen und schulen gerne jede*n, die/der motiviert ist und die Chance, die wir bieten, ergreifen möchte.

Wir suchen Verstärkung im IT-Bereich! Bewerben Sie sich bei uns!

Alisa: Was soll eine potentielle Kandidatin oder ein potentieller Kandidat noch für Erfahrungen mitbringen, für den Einstieg als IT-Manager*in oder Cloud Administrator*in bei OPTANO?

Dominik: IT-Affinität ist schon wichtig, aber wenn man in einem bestimmten Programm oder System keine oder wenig Erfahrung hat, ist das kein großer Nachteil, denn wir bieten on-the-job-training. Uns ist klar, dass es im IT-Bereich viele unterschiedliche Spezialgebiete gibt, und es ist deshalb nicht einfach, jemanden zu finden, der alles kann. Vor allem suchen wir Bewerber mit der Fähigkeit des analytischen Denkens und mit einer großen Auffassungsgabe, um Probleme aus verschiedenen Perspektiven sehen zu können und entsprechende Lösungen zu finden.
Übrigens würde ich hier gerne auch noch erwähnen, dass wir zudem eine/n studentische/n Mitarbeiter*in für unsere IT-Abteilung suchen.  Wir bieten Studenten und Studentinnen attraktive Benefits und sie können viel bei uns lernen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass wir den Abschlussarbeit (Bachelor oder Master) betreuen. Also Bewerbungen hierzu sind auch herzlich willkommen.

Alisa: In der IT scheint es wirklich nie langweilig zu sei. Und die Stellen sind sehr interessant.

Dominik: Das sind sie, ja! Und sie eröffnen spannende Möglichkeiten. OPTANO ist ein toller Arbeitsplatz. Ich arbeite sehr gern hier und freue mich darauf, die IT-Abteilung zu erweitern.

Alisa: Dominik, anlässlich des System Administrator Tages sage ich im Namen des gesamten Teams, dass wir sehr froh sind, dich im Team zu haben– und hoffentlich können wir demnächst neue Kollegen und Kolleginnen in unserer IT begrüßen.

Domnik: Danke, Alisa. Es hat mich gefreut, mit dir zu reden.

Haben wir Ihr Interesse erweckt?

Können Sie sich vorstellen, Dominik in seiner Arbeit zu unterstützen und dem gesamten OPTANO Team zur Seite zu stehen? Wir bieten spannende Tätigkeiten in einem tollen Team. Wenn Sie kreativ denken und gerne Initiative zeigen, dann passen Sie zu uns! Bewerben Sie sich als IT-Manager*in/Cloudadministrator*in oder als studentische/r Mitarbeiter*in in unserer IT-Abteilung. Alle Details zu diesen Stellen und zur Bewerbung finden Sie in unseren unter Karriere.
Wir freuen uns auf Sie!

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