OPTANO Architect II

Die Story von OPTANO Architect geht weiter. Heute möchten wir den Workflow der Applikation genauer betrachten. Bei der Recherche ist eine kleine Gemeinsamkeit zum Thema Film und Theater aufgefallen. Worum es sich hierbei handelt, erfährt, wer weiterliest…

Was bisher geschah…

Im letzten Blog-Beitrag OPTANO Architect – Teil I haben wir uns mit den Vorteilen der Applikation als einer der fünf Bausteine der 360° OR-Intelligenz der OPTANO Plattform beschäftigt: Auf der Technologie der OPTANO Plattform basierend, profitiert OPTANO Architect voll und ganz von deren Vielseitigkeit.

OPTANO Architect – schnell produktiv

Im zweiten Teil unserer neuen Serie konzentrieren wir uns nun auf den Hauptdarsteller und seine Arbeitsweise. Denn der OPTANO Architect besitzt auch ganz eigene Talente. Er ist die richtige Wahl, wenn die Zeit zur Einführung der Optimierungssoftware knapp, aber die Ansprüche jedoch gleichbedeutend hoch sind. Die Möglichkeit der schnellen Entwicklung von Daten- und Optimierungsmodellen in eine produktivtaugliche Software macht ihn zum idealen Instrument für Berater und Optimierungsexperten ohne Programmierkenntnisse oder Zeit zum Programmieren.

OPTANO Architect Workflow – ein Dreiakter

Genau wie viele Spielfilme und Theaterstücke lässt sich der Workflow von OPTANO Architect in drei Teile gliedern. In der Dramaturgie sprechen wir dabei von Akten – mit der klassischen Einteilung „Exposition“, „Entwicklung“ und „Auflösung“. Die drei Schritte (Akte) „Definition von Datenmodell und Ansichten“, „Integration von Optimierungsmodellen“ sowie dem „Customizing“ bilden zusammen den Workflow von OPTANO Architect, den wir im Folgenden genauer betrachten wollen:

Im ersten Schritt des Workflows werden Datenmodell* und Ansichten definiert. Dies beinhaltet zum einen das Festlegen von Entitäten, Beziehungen und Attributen. Der Business Analyst bzw. Modellierungsexperte entscheidet, welche Entitäten Bestandteil der Stammdaten und der Szenarien sind, sowie welche über alle Szenarien konstant sind.  Zum anderen müssen Ansichten (Tabellen, Spalten, Reihenfolge, Pivot-Tabellen, Charts…) und deren Position in der Navigation bestimmt werden.

Definition Default Architect

Abbildung 1 – Definition Datenmodell und Default-Ansicht


Default Architect

Abbildung 2 – Fertige Default-Ansicht im Architect


Im zweiten Schritt wird das Optimierungsmodell integriert. Hierbei kann es sich um ein bereits vorhandenes Optimierungsmodell oder um ein neu erstelltes Modell handeln. Um die Entwicklung eines Modells bestmöglich zu unterstützen, generiert OPTANO eine Modellvorlage auf Basis des Datenmodells. So kann sich der Modellentwickler auf die eigentliche Modellierung konzentrieren und muss keine Zeit in die Datenbankanbindung investieren.

Der dritte Schritt des Workflows von OPTANO Architect ist optional. Er bietet die Möglichkeit des Customizings. Softwareentwickler können kundenspezifische Anpassungen wie z. B. Schnittstellen zu anderen Programmen ergänzen. Hierbei bleiben der individuelle Code und der automatisch von OPTANO generierte Code getrennt. Spätere Änderungen im OPTANO Architect werden so automatisch ohne großen Nachbearbeitungsaufwand in bestehende Projekte übernommen.

Der Vorhang fällt…

und das Publikum ist begeistert! Mit OPTANO Architect wollten wir eine Applikation entwickeln, die Kunden mit schnellen ersten Optimierungsergebnissen begeistert. Das ist uns gelungen: Der Einsatz von OPTANO Architect gibt Beratern und Optimierungsexperten die Möglichkeit sich voll und ganz auf die Datenmodellierung zu konzentrieren. Die Datenerhebung und -ablage wird vereinfacht und eine frühzeitige Datenvalidierung möglich. So erhalten Consultants im Workshop garantiert Beifall vom Kunden.

Und wo wir schon einmal beim Thema sind, gibt es hier direkt den passenden Film zu OPTANO Architect: