Supply Chain Analytics

Sind Störungen der Supply Chain mit Analytics vermeidbar?

Warum Supply Chain Analytics? – Teil II

Domino-Rallye: Schon in meiner Kindheit war dieses Spiel eine große Herausforderung. Es kann so viel Freude bringen, aber es kann genauso gut Frust wecken. Stundenlang ist man damit beschäftigt, die Steine aufzustellen und dabei die schönsten Formen zu gestalten und die längste Kette zu erschaffen. Wenn während des Aufbaus ein Stein umfällt, ist die ganze Arbeit umsonst gewesen und man beginnt von vorn – oder lässt es (frustriert) bleiben.

Eine Supply Chain ist wie Domino-Rallye: Jede Stufe in der Lieferkette wirkt sich auf die nachfolgende aus. Probleme einer Stufe können somit das Gesamtergebnis beeinflussen – sowohl in Bezug auf die Rentabilität eines Unternehmens, als auch auf die Erfüllung der Erwartung von Kund*innen.

Herausforderungen in der Lieferkette

Viele Unternehmen wissen nicht, wie sie mit potenziellen Herausforderungen in der Lieferkette umgehen sollen. Einige Störungen in der Supply Chain sind offensichtlich, andere sind jedoch nicht auf Anhieb zu erkennen. Auffallende Probleme gibt es zum Beispiel im Bestandsmanagement, wenn ständig zu viel oder zu wenig Bestand vorhanden ist. Beides ist nicht ideal. Die aktuellen Herausforderungen auf dem Weltmarkt, wie der Rohstoffmangel und Engpässe bei Transportkapazitäten, jedoch waren nicht so einfach vorhersehbar. In beiden Fällen kann die Analyse relevanter Daten helfen, Probleme rechtzeitig zu identifizieren, gegebenenfalls gegenzusteuern und so bessere Ergebnisse zu erzielen.

Bereits im ersten Teil dieser Reihe haben wir uns damit beschäftigt, welche große Bedeutung die Supply Chain als Netzwerk zwischen Lieferfirma, Unternehmen und Verbraucher*innen spielt, welche Formen von Supply Chain Analytics es gibt und wie Unternehmen vom Einsatz der Analyse ihrer Lieferkettendaten profitieren (Warum Supply Chain Analytics? – Teil I).

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit den Einsatzmöglichkeiten von Supply Chain Analytics in Ihrem Unternehmen.

Supply Chain Analytics hilft Störungen zu identifizieren und zu beseitigen

Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass Störungen in einem Teil der Welt die Lieferketten unserer globalen Märkte schneller aus dem Gleichgewicht bringen können, als wir es geahnt hätten. Dies bedeutet, dass die Notwendigkeit eines effektiven Supply Chain Managements zunimmt, je komplexer die Lieferketten werden.

Supply Chain Analytics kann Planungen und somit das Supply Chain Management in Unternehmen durch genauere Vorhersagen und Handlungsanweisungen verbessern. Wie in Teil I dieser Reihe genauer beschrieben, kann Analytics sehr unterschiedlich eingesetzt werden – von der beschreibenden Analyse von Vergangenheitsdaten bis hin zur präskriptiven Analyse mit konkreten Handlungsempfehlungen. Hier wird in den 4 Stufen nach Gartner unterschieden: die auf historischen Daten basierende Descriptive und Diagnostic Analytics, sowie die fortschrittlichen Formen Predictive und Prescriptive Analytics.

Viele Unternehmen setzen oftmals schon historische Analysetechniken ein, denn die Ursachenforschung von Störungen in der Lieferkette – wie zum Beispiel Lieferverzögerungen – ist wichtig. Sie reicht jedoch allein nicht aus. Die Voraussage möglicher Auswirkungen sowie Vorschläge für Maßnahmen ist vor allem mit Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit mindestens genauso bedeutend.

Dies jedoch erfordert den Einsatz von Advanced Analytics – der Datenanalyse mit Hilfe von Predictive und Prescriptive Analytics. Wie ist das in Ihrem Unternehmen? Suchen Sie aktuell lediglich nach Störungen in Ihrer Supply Chain? Oder stärken Sie die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens indem Sie rechtzeitig handeln, und so Störungen vermeiden?

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Einsatzmöglichkeiten von Advanced Analytics in Ihrer Supply Chain

In der Supply Chain gibt es viele Möglichkeiten, wie die Analyse von Daten Ihr Unternehmen voran bringen kann: die Optimierung der Bedarfsplanung, die Stärkung des Vertriebsnetzes, eine genaue Vorhersage von Lagerbeständen sowie die Erfüllung der Erwartung von Kund*innen. Jede dieser Aktivitäten wirkt sich direkt auf die Effizienz der gesamten Geschäftsprozesse aus und kann direkt oder indirekt zu erheblichen Kosteneinsparungen oder Umsatzsteigerungen beitragen.

So führt eine genaue Bedarfsplanung mit Hilfe von Supply Chain Analytics dazu, dass einerseits überhöhte Ausgaben für Lagerhaltungskosten bei hohen Beständen und andererseits Umsatzeinbußen aufgrund von Fehlbeständen vermieden werden. Analytics kann Ihnen also helfen, die Kosten niedrig zu halten und gleichzeitig die Nachfrage zu decken.

Supply Chain Analytics hilft auch Nachfragetrends und -änderungen vorherzusehen und besser zu verstehen. So lassen sich zum Beispiel saisonale wie auch wetterabhängige Einflüsse auf die Nachfrage Ihrer Produkte mit Hilfe der Datenanalyse feststellen. Fortschrittliche Supply Chain Analytics erkennt nicht nur diese Muster, sondern zeigt deren Wahrscheinlichkeiten und ihre Auswirkungen an und bietet – im Einsatz von Prescriptive Analytics – Lösungen in Form von Handlungsvorschlägen.

Vorbereitet auf morgen

Genauere Vorhersagen durch Datenanalyse verbessern also die Planung der Supply Chain. So können Unternehmen frühzeitig Vorkehrungen treffen, um zum Beispiel aktiv auf einen stetigen Umsatzanstieg zu reagieren: Bestellmengen können erhöht und Lagerbestände hochgefahren, Lieferungen vorgezogen und zusätzliche Lieferanten aufgebaut werden.

Mit einer vorausschauenden Analyse werden Störungen der Lieferkette rechtzeitig erkannt. Dies ermöglicht ein rechtzeitiges Gegensteuern. Bei Lieferverzögerungen gibt es die Möglichkeiten neuer Transportwege oder -dienstleister. Es können aber auch die Auswirkungen der Verzögerungen festgestellt werden, indem das Unternehmen Kosten für Retouren und das Abwandern der Kund*innen zum Wettbewerb erfasst und analysiert.

Für optimale Planungen in der Zukunft sind Investitionen in Supply Chain Analytics somit unverzichtbar. Nur so erhalten Sie die Agilität, um auf Veränderungen in der Lieferkette proaktiv reagieren zu können.

Der Weg zu Supply Chain Analytics

Wie viele andere Unternehmen fragen Sie sich sicherlich, wie mit Hilfe von Analytics Systeme entwickelt werden können, die Probleme rechtzeitig erkennen und ein proaktives Handeln ermöglichen.

OPTANO bietet innovative Lösungen mit denen die Planungprozesse der Supply Chain effizient und flexibel werden. Als fortschrittliche Analysesoftware geht OPTANO über detaillierte Berichtsfunktionen hinaus, indem verschiedene Handlungsalternativen aufzeigt werden. Ausgangspunkt hierbei ist die Erstellung eines mathematischen Modells, das die gesamten Geschäftsprozesse darstellt. So werden Entscheidungen mit Hinblick auf das Gesamtergebnis und nicht nur für einen Teil der Supply Chain getroffen. Mithilfe von Prescriptive Analytics und Solver-Software können Tausende What-If-Szenarien analysiert werden. Das Ergebnis sind Handlungsempfehlungen, die die Leistungen der Supply Chain mit Hinblick auf die vorgegebenen Geschäftsziele maximieren.

Gehen Sie den Weg mit unseren Experten – und mit KI-gestützter Software

Die Digitalisierung wird auch in der Supply Chain in nächster Zeit stetig zunehmen. Big Data, Data Mining und Internet of Things werden bei der Beschaffung, in der Produktion und in der Logistik verstärkt eingesetzt und so wird sich die Menge an qualifizierten Daten entlang der gesamten Lieferkette immens erhöhen.

Um diese ständig wachsende Datenmenge in verwertbare Erkenntnisse umzuwandeln, die helfen die Entscheidungsfindung zu optimieren und Risiken zu minimieren, benötigen Unternehmen Lösungen, die sehr schnell riesige Datenmengen analysieren können.

Hier kommt Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel. Sie kann auf menschenähnliche Weise denken und handeln und so bei der Beantwortung komplexer Fragen unterstützen. Zudem kann KI mit Hilfe von Deep Learning und Maschinellem Lernen eine große Menge strukturierter und unstrukturierter Daten unterschiedlichster Quellen in kurzer Zeit lesen, verstehen, korellieren und intepretieren. Dies reduziert den Arbeitsaufwand für die Erstellung von Analysen und Berichten, auf denen Entscheidungen und Handlungsanweisungen basieren, erheblich.

Hierzu hat OPTANO den Predictive Blueprint entwickelt. Er ermöglicht – als eine Funktion des Maschinellen Lernens (ML) – das Trainieren von Vorhersagen und das Durchführen von Regressionsanalysen ohne Programmierkenntnisse. Mit dem Einsatz von OPTANO können wir im Bereich der Prescriptive Analytics, also der Umsetzung von Optimierungsmodellen von Planungsentscheidungen, direkt auf die Ergebnisse unserer Predictive Analytics zurückgreifen. Damit gründet sich die optimale Planung auf die bestmögliche Vorhersage der Zukunft, unter Verwendung der Erkenntnisse der Vergangenheit. Anders gesagt: Prognose- und Optimierungsmethodik werden miteinander verknüpft, um beste Ergebnisse zu erreichen.

Was Sie tun müssen, um Supply Chain Analytics erfolgreich einzusetzen

Zunächst einmal erfordert die Einführung von Supply Chain Analytics die Akzeptanz von Unternehmen Analysen als Grundlage für die Entscheidungsfindung zu nutzen. Wenn diese Bereitschaft hierzu vorhanden ist, müssen nur noch die richtige Lösung und der richtige Partner hierzu gefunden werden. Mit OPTANO an Ihrer Seite können Sie die vielen Vorteile nutzen, die leistungsstarke Supply Chain Analytics mit sich bringt – für effizientere und agilere Lieferketten.

Diese und weitere Informationen finden Sie nochmals zusammengefasst in unserem Factsheet „Warum Supply Chain Analytics?“, das Sie hier downloaden können. Sie haben weitere Fragen und möchten beraten werden? Dann kontaktieren Sie Dr. Dominik Hollmann.

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Das Ziel ist immer das gleiche

Und letztendlich haben alle das gleiche Ziel: Die Kleinen beim Spiel Domino-Rallye und die Großen bei der Optimierung ihrer Supply Chain – ein reibungsloser Ablauf für ein optimales Ergebnis.

Warum Supply Chain Analytics?

Factsheet Supply Chain Analytics

In unserem Factsheet „Warum Supply Chain Analytics?“ finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Arten der Lieferketten-Analyse. Sie erfahren, wie Supply Chain Analytics funktioniert und wie es helfen kann, die Lieferketten Ihres Unternehmens zu optimieren.

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